Wärmeverteilung


 

Ein gut geplantes Wärmeverteilsystem ist ausschlaggebend für die Behaglichkeit von Wohn- und Nutzräumen und damit auch für den gesundheitlichen Zustand der Bewohner. Gesundes Raumklima gewährleisten Niedertemperaturheizflächen, die sowohl als Radiatoren- als auch als Fußbodenheizung ausgeführt werden.

Radiatoren (Heizkörper)

Der Standardheizkörper im modernen Wohnraum ist heutzutage ein so genannter Niedertemperatur-Heizkörper, welcher die früher verwendeten Gussgliederheizkörper abgelöst hat. Zu seinen Vorteilen zählen die kompakte Form, die bessere Wärmeabstrahlung sowie die bessere Reinigungs- und Pflegefreundlichkeit. Durch die geringe Profiltiefe kann sich weniger Staub und Schmutz ablagern. Außerdem ermöglicht die neu entwickelte Dekorspange eine rasche Demontage der oberen Abdeckung, und somit eine problemlose Reinigung der freiliegenden Konvektorbleche.

Natürlich gibt es Heizkörper nicht nur in der klassischen Form. Mit den so genannten Designheizkörpern hat man eine Vielzahl von gestalterischen Möglichkeiten. Bei den meisten neuen Bädern hat dabei der Badetuchheizkörper bereits Einzug gehalten. Ein moderner Heizkörper kann aber auch als Raumteiler, Garderobe, Sitzbank, Brüstungsgeländer usw. eingesetzt werden.


 

Fußbodenheizung

Lebensqualität beginnt in den eigenen vier Wänden. Denn hier verbringen wir den größten Teil unseres Lebens - hier entspannen wir uns von der Hektik des Tages, hier finden wir zu uns selbst, hier können wir uns entfalten. Das alles umso mehr, je besser die Wohnung unserem persönlichen Geschmack entspricht und unsere individuellen Ansprüche erfüllt. Nehmen Sie sich also die Freiheit, Ihre Vorstellungen vom Wohnen Wirklichkeit werden zu lassen. Ohne überflüssige Kompromisse und ohne übertriebene Rücksichtnahme. Denn viele altehrwürdige Sachzwänge haben inzwischen keine Gültigkeit mehr. Zum Beispiel das Dogma, der Platz unter den Fenstern müsse für Heizkörper reserviert werden. Das ist längst nicht mehr aktuell. Schließlich nimmt die Fußboden- und Wandheizung mit einem weit bescheideneren Platz vorlieb, denn sie liegt unsichtbar im Boden und in der Wand. So können Sie Ihrer Phantasie und Kreativität bei der Gestaltung Ihrer Wohnung freien Lauf lassen.



„Was nicht da ist, braucht keine Pflege“

Es liegt auf der Hand, dass die Fußboden- bzw. Wandheizung keinen Staub ansetzt und auch nicht gestrichen werden muss: Im Fußboden bzw. in der Wand ist sie vollkommen pflege- und wartungsfrei. Doch das ist noch nicht alles. Die Einsparungen an Reinigungs- und Instandhaltungskosten erstrecken sich auf die gesamte Wohnung. Denn wo Heizkörper keine Luftwirbel hervorrufen, entstehen in den Ecken keine Staubnester und an den Wänden keine Schmutzfahnen.

Vorteile:

• Energieeinsparung durch Niedertemperatursystem (Vorlauftemperatur max. 45 °C) und dadurch besonders gut geeignet für die Nutzung von erneuerbaren Energien wie Brennwerttechnik, Solarenergie und Erdwärme

• kein Flächenverlust im Raum durch Heizkörper

• angenehmes Raumklima durch gleichmäßig hohen Strahlungsanteil von unten

• keine kalten Fußböden (besonders wichtig in Nassräumen oder bei Steinzeugböden) •zusammen mit Wandheizung einzige Form, die zur teilsolaren Raumheizung sinnvoll einsetzbar ist

Nachteil:

• die zeitlich verzögerte Reaktion und damit ein etwas schwierigeres Regelverhalten als z.B. mit Heizkörpern

Bei besonderen Bedürfnissen oder Gegebenheiten kommen natürlich auch Konvektoren, Strahler und Lufterhitzer zum Einsatz. Aufgrund der seltenen Anwendung dieser Systeme werden sie hier auch nicht näher erläutert (auf Anfrage stehen wir Ihnen aber auch zu diesem Thema gerne Rede und Antwort).